Filme, die wir zu Weihnachten erhalten haben

Filme

Meine Film-Rezensionen

Zu Weihnachten erhielten wir nebst Büchern, wie im vorletzten Post aufgelistet, viele DVD’s. Diese Weihnachten auffällig mehr als sonst! Wir haben sie uns gegenseitig geschenkt oder von andern erhalten.

Wer das Buch Kinder brauchen keine Schule: Das Handbuch für Homeschooling gelesen hat, weiss, dass wir daheim keinen Fernsehanschluss haben. Um so mehr geniessen wir mal einen guten Film. Gewöhnlich schauen wir nur samstags; unter der Woche sind die beiden Fernsehgeräte verstaut. In den Ferien geht’s etwas lockerer zu und her, da gibt es keine besondere Fernseh-Dosierung. 😉

In den Weihnachtsferien bot sich also die Gelegenheit, die zahlreichen Filme zu sehen … und zu urteilen. Noch mehr als bei den Büchern fällt auf, ob ein Film gut oder kitschig (resp. Müll) ist. Filme überrumpeln uns mit eindringlichen Bildern, bei Büchern macht sich der Leser seine eigenen Bilder. Grundsätzlich halte ich Bücher deswegen für mehr förderlich. Der Vorteil von Filmen besteht darin, dass eine Geschichte oder ein Sachthema meist kompakt und verständlich dargestellt ist. Man muss ja nur hinsehen (und hinhören). Einen Film kann man auch zu zweit oder als Familie geniessen, ein Buch liest man meist alleine – es sei denn, man liest eine Geschichte vor.

Hier meine kurze Rezensionen zu den Filmen. Anders wie bei den Büchern, habe ich der Einfachheit halber, die Bilder direkt von Amazon verlinkt.

Roots, Wurzeln, Alex Haley

ROOTS: Ein Set mit 4 DVD’s inkl. Extras. Ein schweres, tief gehendes Thema, gut dargestellt (ausser wenigen störenden Kleinigkeiten). Recht alter Film (über 30 Jahre). Der Film behandelt das Thema Sklaverei  über mehrere Generation hinweg. Man lernt dabei die amerikanische Geschichte der Sklaverei kennen. Vom gleichnamigen Buch des Autors Alex Haley hatte ich schon lange gehört, nach dem Film habe ich Lust, das Buch zu lesen!

Inside out, Alles steht Kopf

INSIDE OUT (DEUTSCH: ALLES STEHT KOPF): Den grossen Mädchen gefiel es nicht so, uns Eltern komischerweise schon. Ich finde die Idee interessant, die Emotionen (Wut, Freude, Kummer, Angst, Ekel) als Personen darzustellen, gelegentlich die eine oder andere Perle, und aus dem Leben erzählt. Hier auf Deutsch:

Eine Weihnachtsgeschichte, Charles Dickens

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE: Zum ersten Mal den Klassiker von Charles Dickens als Film gesehen. Der Hauptdarsteller fand ich zu nett (vor seiner Bekehrung). Ansonsten: ja, okay.

Die schönsten Märchen zu Weihnachten, Die Weihnachtsgeschichte, Das Gespenst von Canterville, Die Schneekönigin

DREI FILME ZU WEIHNACHTEN: Auf dieser DVD kam „Eine Weihnachtsgeschichte“ nochmals vor. Ich fand diese Aufnahme ein bisschen besser. Das Gespenst von Canterville war o.k. (ein bisschen kitschig) und von der Schneekönigin hab ich nur den Anfang gesehen – hat mich nicht so überzeugt.

The Christmas List

THE CHRISTMAS LIST: Hmmmm … meine älteren Töchter haben nach dem Beginn schon aufgegeben. Na ja, amerikanisch kitschig, die Geschichte ein wenig oberflächlich, aber okay zur Unterhaltung light.

Gospa, Das Wunder von Medjugorje, The Miracle of Medjugorje

THE MIRACLE OF GOSPA: Sehr gut! Wie oft im Leben, sind die wahren Geschichten die besten Geschichten! Der Spielfilm handelt von den aktuellen Marienerscheinungen in Medjugorje, Bosnien Herzegowina, die seit 1981 bis heute andauern.

Die Unglaublichen, The Incredible

DIE UNGLAUBLICHEN: Eigentlich eine schöne Geschichte, aber von sehr viel ACTION umwickelt (so empfand ich’s jedenfalls). Die Moral der Geschichte: Familienzusammenhalt, aber eben, eingepackt in MEGA VIEL ACTION. (ob das hyperaktiven Kids gut tut …? 😉 )

Stuart Little, 2

STUART LITTLE 2: Gefiel mir nicht so. Weder die Darsteller, noch die surreale Farben, noch die befremdliche Tatsache, dass eine sprechende Maus in einer normalen Familie lebt. Die Story sagte mir auch nicht sehr zu (muss aber auch zugeben, dass ich während dem Film eingeschlafen bin).

Joseph, König der Träume

JOSEPH, KÖNIG DER TRÄUME: Schöner Film, vom gleichen Filmstudio wie Der Prinz von Ägypten – den ich bis heute für den allerbesten Animationsfilm halte.

Pip, Christmas Ahoy!

PIP, CHRISTMAS AHOY: Einfach herzig. Für die Kleinsten (und die Kleingebliebenen).

Findet Nemo

FINDET NEMO: Die jüngeren Kids haben’s geschaut, ich nicht, da ich den Film vor mehreren Jahren schon mal gesehen habe und jetzt bin ich nicht dazu gekommen.

An Eskimo Tale

AN ESKIMO TALE: Ganz okay. Gibt ein wenig Einblick in die Kultur der Eskimo. Hoffe zumindest.

Die Schneekönigin

DIE SCHNEEKÖNIGIN: Dieser komischer Gnome mit der langen Nase gefiel mir nicht so. Die Geschichte ist okay. Ein wenig traurig, wie so manches Märchen von Christian Andersen.

Godzilla

GODZILLA: Schrecklich. Habe es nicht geschaut. Bin nicht in der Stimmung 😉

Come to the Stable

COME TO THE STABLE: Eine nette Geschichte von zwei naiv-guten Nonnen, die es schaffen, Land zu bekommen, um ein gutes Werk zu tun. Sehr altmodisch, aber einige Perlen dabei.

WUNDER EINER WINTERNACHT: Schöne Bilder von Lappland, die Geschichte selbst etwas langweilig oder war ich einfach schläfrig? (Was mich etwas nervte: es heisst DIE Weihnachtsgeschichte, statt EINE. DIE Weihnachtsgeschichte gab es nämlich nur einmal.)

 

Abenteuer im Zauberwald, Väterchen Frost

VÄTERCHEN FROST: Ein schönes russisches Märchen, gibt Einblick in die traditionelle russische Kultur (die Kleidung gefiel mir gut). Wegen der bösen Hexe evtl. nicht für empfindsame Kinder geeignet (Augen zudecken 😉 ). Ist Väterchen Frost eine kommunistische Erfindung (Gegenspieler zu St. Nikolaus)? Habe gelesen, dass die Geschichte schon aus Jahrhunderte alten Legenden stammt.  Wie es sich für ein gutes Märchen gehört, enthält die Geschichte Lebensweisheiten und hört auf mit einem HAPPY END.

 

2 Kommentare

  1. Filme sind mein Lieblingshobby, aber ich komme kaum noch dazu, mir neue anzusehen. Danke daher für die Filmkritiken.

    Väterchen Frost ist zwar eine alte russische Erzählung, allerdings wurde sie zu zeiten Stalins extra aufgebauscht, um zum neuen Jahr auch jemanden zu haben, der Geschenke bringt. Sonst kämen ja schon die Kinder dahinter, dass das sowjetische Neujahrsfest extrem künstlich hochgezogen wurde und wird. Man darf da nie wirklich Russen hinterfragen. Die wenigsten kennen die alte Sage von Väterchen Frost und dem russischen „Schneewittchen“ (Shnegurochka)überhaupt nicht, sondern nur sowjetische erfundene Geschichten.
    Nebenbei bin ich gerade dabei meine DDR/DEFA Märchen wieder heraus zu kramen. L. kommt jetzt in das Alter, wo ihn soetwas interessiert. Kennst du „Die goldene Gans“ von 1964? Einfach schön für Vorschulkinder!

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