Eine Woche pflanzliche Nahrung

Gemüse, Vegetables

Zu Beginn der Fastenzeit eine Woche vegan

Für diese Fastenzeit haben wir uns wiederum vorgenommen auf Fleisch und Süssigkeiten zu verzichten. Die erste Woche haben wir jedoch ausschliesslich pflanzliche Nahrung zu uns genommen. Ich muss sagen, es fiel mir gar nicht so schwer, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Ich hätte auch (eine Zeitlang) so weiter machen können.

Alle Kinder waren damit einverstanden, die Grösseren fanden es eine gute Idee und meinten, dass sie sich dabei besser fühlten und sogar eine bessere Haut bekamen (?!). Erst gegen Schluss der Woche hatten einige der Kinder Bedürfnisse nach Käse und Milch.

Worauf haben wir verzichtet?

Vegan zu essen, bedeutet nur pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Also, alles was vom Tier kommt, kam eine Woche lang nicht auf den Tisch. Das bedeutete kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier, keine Milch, kein Käse, kein Joghurt, keine Butter und keine Fertigprodukte, die solches enthalten.

Was haben wir gegessen?

Ich denke, dass der Verzicht nicht so schwer fiel, weil wir Kuhmilch mit Soja- und Reis- sowie Hafer-„Milch“ sowie Butter mit Kokosnussfett ersetzt haben. Ausserdem gab es Bohnen, Linsen, Tofu, Brot, Reis, Teigwaren, Tomatensauce, Äpfel, Orangen, Haferflocken, Rosinen, getrockneten Mango, Sushi, Zwiebeln, Rande, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Blaukartoffeln, Sauerkraut, Weisskohl, Rotkohl, Brokkoli,  Popcorn …

Wir leben in einem Land, in dem wirklich eine grosse Vielfalt an Nahrung herrscht. So dass man es kaum merkt, wenn tierische Produkte fehlen.

Ist Fleisch essen eine Sünde?

Das zweckmässige Töten von Tieren ist keine Sünde oder eine schlechte Tat. Daher ist der Fleischkonsum in sich auch nichts Falsches. Ich bin aber damit einverstanden, dass wir hierzulande viel mehr auf Fleisch verzichten könnten. Wahrscheinlich würde einmal pro Woche genügen.

Pflanzennahrung ist viel nachhaltiger und umweltfreundlicher. Denn das Futter, welches für die Schlachttiere wächst, könnte man direkt essen und man hätte sieben Mal mehr davon. Ich finde es auch schrecklich, wie Tiere in Fabriken gezüchtet und gemästet werden.

Ich glaube auch nicht, dass es grundsätzlich falsch ist, Eier und Milch den Tieren wegzunehmen. Es ist immer eine Frage des Masses! Unsere Eier kaufen wir in den letzten Monaten stets von „glücklichen“ Hühnern, direkt vor Ort. Unsere Kuhmilch ist meist bio oder aus der bäuerlichen Nachbarschaft.

Respekt vor der Natur, aber nicht übertreiben

Mein Tipp: wenn es möglich ist, direkt von einem (kleinen) Bauernhof einkaufen. Abgesehen davon, dass es ökologisch sinnvoll ist (weniger Verpackung, kein Transport etc.), macht es den Kindern Spass und sie lernen, von wo unsere Nahrung stammt!

Respekt vor der Natur – der Schöpfung Gottes, ist immer und überall angebracht. Ob Pflanzen oder Tiere, wir sollen respektvoll und dankbar damit umgehen. Aber Tiere sind keine Menschen – deshalb finde ich, soll man es mit der Tierliebe auch nicht übertreiben und angebliche Tierrechte fanatisch verteidigen.

Wenn wir hingegen alle Tiere respektvoll halten, wenig Fleisch konsumieren, Milchprodukte aus Biolandwirtschaft und Eier aus Freilandhaltung kaufen, können wir ein wenig dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird.

Just my two pennies worth. 😉

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*