Die Meinung unserer Tochter nach drei Wochen Schule

School, Schule, Bernice Zieba

(Zuletzt überarbeitet: 29.3.17/16:00)

Drei Wochen sind vergangen, seit unsere drittälteste Tochter nach fünf Jahren „Schulpause“ wieder die Schulbank drückt.

Ihre Eindrücke bestätigen so manchen Bedarf nach einem menschlicheren Bildungssystem!

Ganz von selbst hat sie festgestellt:

  • Einige Lehrer sind anfällig für Zorn, und schreien oft (Zeichen der Ohnmacht und Überforderung).
  • Die Schule ist nicht so ideal, wie sie sich zeigt (in England werben Schulen für sich in der Öffentlichkeit und prahlen über ihre „gute“ Schulleistungen).
  • Die Schule teilt die Schüler in Gruppen auf, gemäss ihren Fähigkeiten. Die drei Fächer Mathe, Technik und Zeichnen sind miteinander verbunden. D.h. wenn ein Schüler in der Mathe weit unten ist, ist er auch im Zeichnen in der „unteren“ Gruppe, obwohl er vielleicht ganz gut im Zeichnen ist.
  • Wenige Tage nach ihrem Schulstart gab es einen riesigen Kampf auf dem Pausenplatz, bei dem ein Junge mit gebrochenem Nasenbein davonkam. Lehrer, die integrierten, kamen auch unter das Gefecht. Die Folge: eine Woche lang „Detention“ (=Nachsitzen) für die Betroffenen.

Eine positive Nachricht: Heute erreichte sie sehr gute Resultate in einem Wissenschaftstest. Dabei ist zum Ausdruck gekommen, dass sie von der Selbst- und Allgemeinbildung während Homeschooling profitiert hat!

Sie freut sich jetzt auf jene christliche Schule, zu der wir sie schon vorher auf eine Warteliste gesetzt haben. Ich finde es gut, dass es in England katholische Schulen gibt, die vom Staat finanziert werden, aber trotzdem ihrem Profil treu bleiben. Der Nachteil besteht darin, dass diese Schulen, die auch eine gute Reputation geniessen, dauernd überbelegt sind.

Das dürfte sich aber hoffentlich in den nächsten Jahren ändern, dank einer Gesetzesänderung unter der neuen Premierministerin, Theresa May.

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